Sammelsorium

Alles, was sich nicht schubladisieren lässt.

Abgekupfert. Die Echos eines Blogposts

Dafür, dass es sich um ein ziemlich abseitiges Orchideenthema handelt, erfeut sich mein Blog einer regen Aufmerksamkeit. Meine Bastelanleitung, die ich auf die Startseite gepinnt habe, wird offensichtlich gern gelesen. Regelrechte Wellen von Aufrufen gibt es in den Sommermonaten, in der Ferienzeit.

Ja, natürlich schaue ich hin und wieder mal auf die Statistik. Aber Zahlen sagen eigentlich wenig über den Wert eines Beitrages, sondern eher etwas über die Verschlagwortung oder die Algoritmen von Suchmaschinen. Viel mehr freuen mich interessierte Nachfragen und Kommentare, besonders aber die netten Kontakte, die ich so knüpfen konnte. Manch eine(n) konnte ich ja zu einer eigenen Flaschenpost oder gar zu einem neuen Hobby inspirieren.

Beim Surfen im Internet entdecke ich immer häufiger Bilder von richtig liebevoll gemachten Flaschenposten. In meiner grenzenlosen Eitelkeit bilde ich mir dann ein, mit meinen Posts tatsächlich etwas zur „Förderung des Flaschenpostwesens“ beigetragen zu haben. 😀

Meine Ideen sprechen sich tatsächlich herum. Ich stoße im Web – und inzwischen auch in Büchern – immer wieder auf Anleitungen, die vom Inhalt und auch von der Formulierung meine Handschrift tragen. Ein wirklich positives Echo, – das freut mich!

Screenshot Strandgut

Kurz und knackig zusammengefasst: meine Bastelanleitung in dem Buch „Strandgut – mein Buch vom Meer“ von Mara Andeck. Aber ohne Quellenangabe. Screenshot der Online-Leseprobe bei https://books.google.de/

 

Aber bei einem Echo ist es immer gut, wenn man herausfinden kann, wo der ursprüngliche Klang her kommt. Das ist leider nicht immer möglich. Und da gibt es bei mir manchmal Stirnrunzeln. Weiterlesen

Advertisements
Kategorien: Persönliche Geschichten, Sammelsorium | Schlagwörter: , , , , , , , , , | 8 Kommentare

Tauchflaschenpost: Wie man Geheimdienste austrickst. ;-)

Eigentlich wissen wir es ja alle. Un-eigentlich verdrängen wir es gern. Wer ins Internet geht, Suchmaschinen benutzt oder in sozialen Netzwerken aktiv ist, wird ausgespäht. Tante Google speichert Suchbegriffe und aufgerufene Websites. Facebook analysiert jedes „like“, greift Daten aus dem Smartphone ab, erstellt Bewegungsprofile. Man braucht nicht einmal viele Angaben über sich selbst zu machen, – allein die App auf dem Handy lässt Big Brother aus Orwells Roman 1984 alt aussehen. Auch wer nach jeder Internetsitzung brav alle Cookies aus dem Browser löscht, behält ein mulmiges Gefühl. Youtube merkt sich auch so, was wir da zuletzt angeguckt haben. Und spätestens seit der Enthüllungen eines Edward Snowden wissen wir, dass die Geheimdienste sowieso alles scannen, was an Bits und Bytes über die großen Server läuft. Sogar Adressen von analoger Post wird für die NSA abfotografiert.

Und doch gibt es eine Nachrichtenform, die den Schlapphüten durch die elektronischen Lappen geht. Weil sie nicht elektronisch ist. Klar, ich meine die Flaschenpost!

Ich konnte mir das Grinsen nicht verkneifen. So treibt eine kleine Buddel mit einem netten Brief von China womöglich direkt nach Nordkorea und schert sich nicht um Grenzpolizei, Staatsicherheitsdienst, Sperrzonen und was es dort sonst noch so gibt. Einfachheit schlägt Überwachungstechnik!

Ob die Grenzschützer auf ihren Patroullienbooten wohl auf so was achten?

Hm, – vielleicht könnte eine kleine zusätzliche Tarnung nicht schaden?

Bei einer Plauderei mit dem Journalisten Oliver Lück hatte ich eine kleine technische Finesse entworfen: Weiterlesen

Kategorien: Persönliche Geschichten, Sammelsorium | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , | 6 Kommentare

Shoreline spotting: How your photo helps scientists.

Once again. Pant English version.

weltbeschauerei

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Feel free to share.  (Driftline Papers CC BY-SA 3.0)

Hello Coastsiders, Beachwalkers, Fishermen, Environmentalists and Holydaymakers all over the world! 🙂

Do you like to take part in a worldwide scientific survey on coastlines? The aim is to get images from coasts all over the globe. From als many sites as possible. Geographers from the Coastal Risks and Sea-Level Rise (CRSLR) research group at Kiel University (Germany) need them to estimate the impact of sea level rise on the shoreline. Impossible without the help of wayfarers and locals out there on the banks.

Blick von oben Flooded beach: the surf takes it’s prey. View down from the top of the cliff.

So please join the project. The only thing to do is to upload your own image of the coast you are, to place it on the right site on the map (if your smartphone doesn’t transfer the position automaticly) and chose…

Ursprünglichen Post anzeigen 73 weitere Wörter

Kategorien: Sammelsorium | Hinterlasse einen Kommentar

„Shoreline spotting“ für www.coastwards.org – Ein Forschungsprojekt zum Mitmachen.

Das Off-Topic in einem neuen Blog, wie versprochen mit Text.

weltbeschauerei

OLYMPUS DIGITAL CAMERA Ich mach mal Werbung. Foto von mir, darf aber gerne weiterverbreitet werden.

Now when I was a little chap I had a passion for maps. I would look for hours atSouth America, or Africa, or Australia, and lose myself in all the glories of exploration. At that time there were many blank spaces on the earth, and when I saw one that looked particularly inviting on a map (but they all look that) I would put my finger on it and say, ‚When I grow up I will go there.‘ The North Pole was one of these places, I remember. Well, I haven’t been there yet, and shall not try now. The glamour’s off. […]

„True, by this time it was not a blank space any more. It had got filled since my boyhood with rivers and lakes and names. It had ceased to be a blank space of…

Ursprünglichen Post anzeigen 1.295 weitere Wörter

Kategorien: Sammelsorium | Hinterlasse einen Kommentar

Sie haben Post

Ein kleiner Lobgesang auf Handgeschriebenes, Flaschenpost und den Zauber des Unerwarteten. Gefunden in Ellys Ecke.

Ellys Ecke

Bei meinen ersten Schritten im Internet Ende der 90er Jahre waren es diese drei Worte, die eine wohlige Aufregung in mir aufkommen ließen. Ob mir wohl jemand geschrieben hat? Eine Email zu bekommen war damals noch etwas ganz Besonderes. Generell Post zu bekommen war schon immer ein spezieller Moment für mich und ist es bis heute. Damit meine ich nicht die vielen Spam-Mails oder Werbeflyer, die man ständig in seinem virtuellen oder auch physischen Briefkasten hat. Ich meine richtige Post. Wann habt Ihr das letzte Mal einen handgeschriebenen Brief bekommen? Oder auch selbst geschrieben?

Mit einem Artikel in einer Zeitschrift über den handgeschriebenen Brief fing bei mir alles an. Aus diesem Artikel ist die Idee zu diesem Blog hier entstanden (Zurück zum Ich).

Aber auch eine elektronische Post kann diesen Moment der Freude und Vorfreude auslösen, wenn es sich um einen richtigen Brief handelt. Wie schnell sind heutzutage…

Ursprünglichen Post anzeigen 696 weitere Wörter

Kategorien: Der Geist in der Flasche, Netzfunde, Sammelsorium | Schlagwörter: , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Angela Erdmann und die 101 Jahre alte Flaschenpost aus der Kieler Bucht.

Kieler Flaschenpost von 1913.

„Riedels“ Flaschenpost von 1913.

Ich hatte hier schon einmal über die Flaschenpost von 1913 aus der Kieler Bucht berichtet. Gerade habe ich entdeckt, dass Angela Erdmann, die Enkelin von Richard Platz, genannt „Riedel“,  ein eigenes Website über die alte Flaschenpost, über ihren Absender und die damit verbundene Historie gemacht hat. Eine umfassende Dokumentation!

Ich finde es faszinierend, was der Fund bei Frau Erdmann ausgelöst hat. Familiengeschichte als Selbstfindung, – ein mutiges und sehr menschliches Bekenntnis, das in den dort verknüpften Filmbeiträgen zum Ausdruck kommt.

Eine ganz herzliche Leseempfehlung! => http://www.riedels-flaschenpost.de/

Kategorien: Historisches, Netzfunde, Sammelsorium | Schlagwörter: , , , , , , | Hinterlasse einen Kommentar

42 Days on Beer and Cake

Mal wieder Döntjes! Da hat mein Freund Clint eine ziemlich „unmögliche“ Geschichte aufgetrieben! 😉

Das erinnert stark an den Laububenstreich mit der Lustiania-Flaschenpost.

Message In A Bottle Hunter™

On January 30th, 1895, a German steamship called Elbe was in the North Sea, making her way from Bremerhaven to New York carrying 354 passengers.

ss_elbe_1881 SS Elbe

In the predawn hours of January 31st, she was accidentally rammed by

Ursprünglichen Post anzeigen 553 weitere Wörter

Kategorien: Sammelsorium | Hinterlasse einen Kommentar

Bloggen auf WordPress.com.