Netzfunde

Flaschenpost im Internet.

Wenige Worte, viel Poesie: Eine FindeSatz-Flaschenpost (Reblog)

Heute suchte jemand nach einem „Kurztext“ für eine Flaschenpost. Hier ist ein ganz zauberhaftes Beispiel von der „Satzverschenkerin“ Maribey.

Wenige Worte, aber so viel Poesie!

Diesmal habe ich den Findesatz am Düsseldorfer Rheinufer per Flaschenpost in die Welt geschickt.

Den ganzen Originaltext weiterlesen bei => Findesatz 047 — FindeSatz

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Maribey, die Satzverschenkerin (Reblog Findesatz 26)

Tolle Idee:
Eine Mikroflaschenpost!

Nicht nur eine! Gestern war ich zufällig über den Blog FindeSatz gestolpert. Und sogleich fasziniert. Die ganz offensichlich lebensfrohe, reiselustige und bücherverliebte Satzfinderin und -verschenkerin Marion – alias maribey – schreibt über einzelne Worte und Sätze, die ihr irgendwie und irgendwo begegnen. Die schreibt sie auf und verschenkt sie weiter. An irgendeinen zufälligen Finder. Entweder in einem Umschlag, den sie irgendwo deponiert oder in einer Mikroflaschenpost*, einem winzigen wohlverkorkten Gläschen, mit einem hübschen Bändchen irgendwohin gehängt.

Und letzens flog ein Findesatz in Form einer Papierschwalbe zu Herbert Grönemeyer auf die Bühne. Und wieder ins Publikum zurück.

Zauberhaft!

Unten Marions Beitrag zu „Findesatz 26“, der bei der Leipziger Buchmesse auf einen Besucher wartete, der nicht hektisch von einem Stand zum anderen jagte, sondern den Blick fürs Unscheinbare hatte.

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*Mikroflaschenpost: Wortschöpfung von Bild- und Textfischer Bernd Standhardt.

FindeSatz

Auch den heutigen Findesatz habe ich auf der Leipziger Buchmesse versteckt. Kurz vor Ende der Buchmesse habe ich nochmal nachgeschaut, ob der Satz noch dort hing. Ja, auch drei Stunden nach dem Verstecken war er noch da. Ob er von Leuten gefunden wird, die dort aufräumen?

Ursprünglichen Post anzeigen

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DO IT! – Flaschenpost und Bucket Lists

„Wie lang lebte man denn? Dreißig, fünfzig, siebzig Jahre vielleicht. Musste in dieser Zeit den Dschungel gesehen haben, die Wüste, die Kette des Himalaja, von Darjeeling aus, und die Türme von Manhattan. Wozu war einem sonst die Welt gegeben?“
Alfred Andersch, Kirschen der Freiheit.

„To kick the bucket“ heißt im Englischen so viel wie „den Löffel abgeben“ oder „über den Jordan gehen“. Für jeden heißt es ja mal rien ne va plus und der Sensemann weist einen in die Kiste. Und auf einer bucket list stehen die Dinge, die man unbedingt erlebt haben möchte, bevor Gevatter Tod einem mit bedeutungsvoller Geste die Knochenhand auf die Schulter legt.

Es scheinen besonders junge Frauen zu sein, die da mal mehr, mal weniger ernst, ihre Ideen dazu aufschreiben und das dann in ihren Weblogs veröffentlichen. Es ist ganz reizvoll, da zu stöbern und zu gucken, was die Jugend von heute so im Leben vor hat. Da sind die großen Lebenspläne:

Das Medizinstudium absovieren,

den Doktortitel erhalten,

in einem weißen Kleid heiraten,

eine echte Familie haben, schreibt eine Studentin.

Reiseziele werden genannt, wie die von Alfred Andersch im Zitat oben. Aber auch einfach verrückte Sachen, die Spaß machen. Oder irgendwas, was man sich einfach nur noch nicht getraut hat: Weiterlesen

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Die High-Tech-Version der Flaschenpost

DrifterAls frühe Hydrographen mit der guten alten Flaschenpost Meeresströmungen erforschen wollten, ging es um zweierlei: Wohin führt die Oberflächenströmung? Und wie schnell ist sie?

Heute, angesichts entscheidender ökologischer Fragestellungen, sind die Drifter wesentlich komplizierter geworden. Aber darüber sollen die Ozeanographen besser selbst erzählen. Eine anschauliche Schilderung aus dem Forschungsalltag findet sich hier unter den Oceanblogs. Eine herzliche Leseempfehlung meinerseits!

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Sie haben Post

Ein kleiner Lobgesang auf Handgeschriebenes, Flaschenpost und den Zauber des Unerwarteten. Gefunden in Ellys Ecke.

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Angela Erdmann und die 101 Jahre alte Flaschenpost aus der Kieler Bucht.

Kieler Flaschenpost von 1913.

„Riedels“ Flaschenpost von 1913.

Ich hatte hier schon einmal über die Flaschenpost von 1913 aus der Kieler Bucht berichtet. Gerade habe ich entdeckt, dass Angela Erdmann, die Enkelin von Richard Platz, genannt „Riedel“,  ein eigenes Website über die alte Flaschenpost, über ihren Absender und die damit verbundene Historie gemacht hat. Eine umfassende Dokumentation!

Ich finde es faszinierend, was der Fund bei Frau Erdmann ausgelöst hat. Familiengeschichte als Selbstfindung, – ein mutiges und sehr menschliches Bekenntnis, das in den dort verknüpften Filmbeiträgen zum Ausdruck kommt.

Eine ganz herzliche Leseempfehlung! => http://www.riedels-flaschenpost.de/

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Flaskepost fra X.

Dänemark* hat eine Landfläche von 42’921 km². Überschaubar, könnte man meinen. Aber die Fläche verteilt sich neben Jütland auf und sage und schreibe 1419 Inseln. Heißt: Dänemark hat viel Wasser drumrum. Also viel Küste. Irreviel Küste. 7314 km! Das entspricht so etwa der Entfernung Kairo – Kapstadt. Der Landvermesser, der da mit dem Zollstock unterwegs war,  musste sich oft die Schuhe neu besohlen lassen.

Flaskepost fra X

Screenshot, Bildrechte Flaskepost fra X.

Klar, dass bei einer solchen Küstenlinie viel antreibt. Hoffentlich nur Gutes! Flaschenpost zum Beispiel.

Ann Følbæk, Nanna Jakobsgaard und Simone Terndrup, drei junge Redakteurinnen, haben sich nun dieses Themas angenommen. Aber sie beschränken sich längst nicht nur auf Dänemark. Sie sammeln Flaschenposten, bzw. Nachrichten und Fundmeldungen aus aller Welt, um sie auf ihrem Website Flaskepost fra X und ihrer gleichnamigen Facebook-Seite (der Titel in Anlehnung an den Roman und Film „Flaskepost fra P“ von Jussi Adler Olsen) vorzustellen.

Dort schreiben sie:

Often are the bottles we find on the beach something that should be in the trash. Sometimes though behind litter and seaweed you might find a message in a bottle from a complete stranger.
But what happens after the bottle message is found? How do finder and sender find each other? And what kind of bond can a message in a bottle lead to?
That we are going to investigate and to do that we need all the help we can get from you guys.
Our mission is to find a message in a bottle and find the person, who sent it – no matter where in the world that person might be. We hope you would like to come along – and maybe share your own message in a bottle-stories at this page.

Flaskepost fra X bietet bislang Kurzportaits von Flaschenpostsammlern, verschiedene Podcasts, eine Flaschenpostgalerie, Fundmeldungen und sicher bald noch viel mehr. Stöbern lohnt sich!

Den drei Redakteurinnen viel Spaß beim Aufstöbern von Briefbuddeln und ihren Absendern und beim Präsentieren der Ergebnisse!

Und vielleicht treibt ja auch mal was von mir an euren Küsten an. 😉 Vom Leutturm Bülk bis Langeland sind es ja keine 30 Seemeilen!

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* Grönland und die Faröer nicht mitgerechnet.

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