Die Kunst, eine Flaschenpost zu gestalten.

Die Allermeisten, die von Suchmaschinen aus auf diesem Blog landen, suchen nach Basteltips für ihre Flaschenpost. Für die klebe ich diesen Artikel auf die Startseite, damit es ohne viel Sucherei gleich losgehen kann. Und zwar nicht mit nicht mit einem Hochzeitsglückwunsch oder einer Einladung zu einem Kindergeburtstag. Natürlich  werden auch diejenigen, die  so etwas mit maritimem Flair gestalten oder ein  Geldgeschenk stilvoll verpacken möchten, einige Tips finden. Aber eigentlich geht es hier um das Basteln einer echten seetüchtigen Flaschenpost! 🙂
(Eine Kurzfassung für Kinder  gibt es hier.) 

Ich lade aber auch herzlich dazu ein, mal in den „neuesten Beiträgen“ oder in den „Artikeln nach Themen“ in der rechten Spalte zu stöbern! (Dazu evtl. ein bischen nach unten scrollen. Bei Handys ganz nach unten!) Oder auch mal einen Suchbegriff in das Textfeld darüber einzugeben und zu gucken, was dann kommt. Alle unterstrichenen oder blauen Begriffe, auch in den Texten, sind Verknüpfungen („links“) zum weitersurfen. Viel Freude dabei!

Aber nun gehts los:

Flasche her, Zettel rein, Deckel drauf, – und tschüß!

Maritime Romantik, in Glas gefüllt.

Flaschenpost: maritime Romantik, in Glas gefüllt.

Das ist simpel, dafür braucht man keine Anleitung! Die allermeisten Flaschenposten entstehen so. Manch einer  stopft einfach eine Visitenkarte in die Buddel*. Okay, so kann’s gehen. Gegen solche Spontanflaschenposten ist auch gar nichts einzuwenden, oft sind gerade sie für besondere Überraschungen gut. Aber wenn man etwas Zeit hat, darf eine Flaschenpost schon etwas mehr Mühe wert sein, finde ich. Immerhin geht es darum, ein Stück maritime Romantik in das technische Zeitalter zu retten, einem Menschen eine Freude zu machen oder auch zum Nachdenken anzuregen. Deswegen hier ein paar Impulse zum Schreiben und Basteln von Flaschenposten.

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Three Ladies and five Messages in Bottles at the River Trent (reblog)

What a wonderful setting for dispatching messages in bottles: the Wilford Suspension Footbridge with its triumphal arch style pylons, a river flowing solemnly, the quaint Victorian Trent Bridge in sight downstream…

Thank you very much indeed, dear Hilke, for launching my bottle No 103 just there in company with yours and your friend’s!

My bottle looks old fashioned but it’s fresh from the store. But the paper I wrote on is really old, from the early thirties I presume. Well, perhaps the river adds some algae for a stylish make up. 😉

I hope you ladies had a nice time!

Here is Hilke’s report:

Das Flaschenpost Projekt

Looking downstream onto the Trent Bridge from the footbridge that we used to drop our bottles into the river Trent

Jet Propelled, a friend and fellow artist from Beeston, near Nottingham recently brought me into (online) contact with another woman, a German who lives in West Bridgeford and misses the German language. We ended up discussing about meeting up, and she invited me and Jet for cake and tea. Since it turned out she lives in walking distance to the Trent a plan to dispatch some bottles formed…

We were lucky with the weather: After days of snowy April weather, the skies were clear on Friday 5th here in Nottingham. The wind blew in breezy bursts and made it feel rather chilly, but the sun came out and played beautifully with the gentle waves, turning the river into a street of silver and gold. At least from where we…

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Maribey, die Satzverschenkerin (Reblog Findesatz 26)

Tolle Idee:
Eine Mikroflaschenpost!

Nicht nur eine! Gestern war ich zufällig über den Blog FindeSatz gestolpert. Und sogleich fasziniert. Die ganz offensichlich lebensfrohe, reiselustige und bücherverliebte Satzfinderin und -verschenkerin Marion – alias maribey – schreibt über einzelne Worte und Sätze, die ihr irgendwie und irgendwo begegnen. Die schreibt sie auf und verschenkt sie weiter. An irgendeinen zufälligen Finder. Entweder in einem Umschlag, den sie irgendwo deponiert oder in einer Mikroflaschenpost*, einem winzigen wohlverkorkten Gläschen, mit einem hübschen Bändchen irgendwohin gehängt.

Und letzens flog ein Findesatz in Form einer Papierschwalbe zu Herbert Grönemeyer auf die Bühne. Und wieder ins Publikum zurück.

Zauberhaft!

Unten Marions Beitrag zu „Findesatz 26“, der bei der Leipziger Buchmesse auf einen Besucher wartete, der nicht hektisch von einem Stand zum anderen jagte, sondern den Blick fürs Unscheinbare hatte.

______________
*Mikroflaschenpost: Wortschöpfung von Bild- und Textfischer Bernd Standhardt.

FindeSatz

Auch den heutigen Findesatz habe ich auf der Leipziger Buchmesse versteckt. Kurz vor Ende der Buchmesse habe ich nochmal nachgeschaut, ob der Satz noch dort hing. Ja, auch drei Stunden nach dem Verstecken war er noch da. Ob er von Leuten gefunden wird, die dort aufräumen?

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Von Leuchtturm zu Leuchtturm: Fundmeldung für Flaschenpost Nr. 105

Ein Tag, an dem man den Kragen hoch schlägt und die Hände in den Anoraktaschen vergräbt, wenn man denn raus muss. Oder – wie ich – raus darf. Der 16. Januar 2019, trüber Himmel, es ist diesig, Nieselregen, Wind. Richtiger Wind. Richtig heißt: aus der richtigen Richtung. West-Süd-West in diesem Fall, also ablandig. Die Stärke schätzte ich auf 4 bis 5 Bft, der Leutturm Kiel in der Kieler Bucht meldet sogar 7 Bft. Aber im Windschatten der Bäume am Leuchtturm Bülk ist es immer etwas weniger als draußen auf der Förde.

Richtiger Wind lockt mich raus, mag das Wetter auch so pieselig sein wie es will. Zumal dann, wenn eine Flaschenpost fertig auf der Fensterbank steht und ungduldig auf den Tag des Abwurfes wartet. Dieses mal Weiterlesen

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„Geldschein aus Flasche herausbekommen“ oder: Ein Brief als Geschenk

Mit einer Mischung aus Schmunzeln und Stirnrunzeln betrachte ich diese Tage die Statistik meines Blogs. Mein Artikel Wie man einen Flaschenbrief aus der Flasche bekommt hat mal wieder Konjunktur. Allerdings nicht, weil es etwa nach den ersten Winterstürmen Scharen von Strandjuttern an die Küsten treibt, die dort haufenweise Flaschenposten einsacken würden. Nein, keineswegs!

Gelegentlich angezeigte Suchbegriffe zeigen, um was es geht. „Wie bekommt man einen Geldschein aus Flasche?“ steht da. Oder nur kurz in Kleinbuchstaben „geld aus flasche“. Es werden zu Weihnachten und auch schon vorher wieder Geldgeschenke und Gutscheine als Flaschenpost verpackt, um die Nüchternheit (oder Gedankenlosigkeit?) der pekuniären Gabe durch ein bisschen Seefahrtsromantik zu tarnen.

Okay, bei manchen Menschen weiß man ja wirklich nicht, was man denen schenken könnte. Solchen, die schon alles haben (aber wozu brauchen die dann noch Geld?). Oder, nachvollziehbarer, denen, die auf was Größeres sparen. Oder Leuten, die man nicht näher kennt (aber muss mann denen unbedingt was schenken?). Oder wenn einfach der Abstand, beispielsweise zwischen Großeltern und Enkeln so groß ist, dass sich die Einen nicht mehr in die Anderen hineinversetzen können.

Klar, da wirkt einfach nur schmuckloser ein Schein in einem Umschlag doch etwas lieblos. Aber wenn es denn in Form einer Flaschenpost sein soll, dann doch bitte Weiterlesen

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Q & A: Flaschenpost-Fachsimpeln mit Anja

Manche prominente Youtube-Vlogger machen gelegentlich Question & Answer Videos, kurz Q & A, wo sie Fragen aus den Zuschriften ihrer Zuschauerschaft beantworten. Nun bin ich weder prominent noch Youtuber, aber in den Kommentaren meines letzten Beitrages „Post aus Skummeslövsstrand“ stellte Bloggerkollegin Anja ein paar anregende Fragen, die m. E. einen eigenen Artikel wert sind. Deshalb hier mein erstes Blog-Q & A.

Anja fragt:

104 Flaschen ist schon eine Ansage. Meine Statistik lautet 11 verschickt, 2 gefunden und mit 1 noch in Kontakt. Wie machst du das, in einer Tabelle oder mit einer Landkarte?

Lohnende Erinnerungen. Hier ging es um ein von Schülern vorbereitetes Interview und eine Mitmachaktion für Kinder.

Ein handschriftliches Logbuch hat irgenwie was. Sogar Platz für Schiffsstempel.

Na ja, die 104 Buddeln verteilen sich auf knapp 20 Jahre, da relativiert sich die Zahl ein wenig. Wobei noch ein paar nicht mitgezählte Spontanflaschenposten hinzukommen. Seit etwa fünf Jahren führe ich eine Liste, sowohl eine Computerdatei, wie auch ein handschriftliches Buch, das aber gerade nicht auf dem laufenden Stand ist. Da trage ich die Daten ein. Für die Nr. 104 beispielsweise: Weiterlesen

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Post aus Skummeslövsstrand

Eine Fundmeldung

Beim Ausnehmen des Briefkastens…

…ja, „Ausnehmen“, das ist das richtige Wort. Ich kann mich dabei ja nicht selbst sehen, aber bestimmt mache ich dabei so ein verkniffenes Igitt-Gesicht wie beim Säubern von Fisch. Nur dass mir dabei kein glibberiges Gedärm entgegenkommt, sondern haufenweise Weihnachtswerbung, Gutscheine hiesiger Kaufhäuser (einzulösen vorgestern bei gleichzeitigem Einkauf in Höhe von drei Monatsgehältern) und Therapieangebote der Bank für mein anorektisches Sparschwein. Bäh, nee…

Aber gestern purzelte mir doch eine Postkarte entgegen! – Aber aus der Verwandtschaft ist doch gar keiner in Urlaub?

Skummeslövstrand steht unter den Strandfotos auf der Bildseite. Auf schwedischen Briefmarken lustige Piepmätze. Skummes… was?

„Hello Peter! I found your bottle post in Skummeslövsstrand, Prov Halland in Sweden…“ begann ich zu lesen. Weiterlesen

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Blutige Briefe

Mysteriöser kann das Ambiente kaum sein:

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(Screenshot ZDF-Samstagskrimi „Prager Botschaft“)

Gewitter. Eine heruntergekommene, düstere Wassermühle, irgendwo in Tschechien. In einem Verlies ein Gefangener. Er schreibt einen Brief. Mit dem eigenen Blut auf eine Zeitung. Eine Flaschenpost.

Hach, so mögen wir das!

Was die Szenerie für ein Historiendrama sein könnte, ist die Eingangssequenz des zuletzt im ZDF ausgestrahlten Samstagskrimis „Prager Botschaft“. Wie das Wortspiel des Titels sagt, tatsächlich mit einer historischen Handlungsebene.

Die Flaschenpost wird im Film von einem Hamburger Elbfischer aus dem Wasser gezogen. Noch einmal „Hach!“, bevor der Krimi dramatisch wird. Dieser Fischer, – wettergegerbtes Gesicht, Prinz-Heinrich-Mütze, weißer Vollbart wie der betagte Kaiser Wilhelm II -, der ist entweder aus dem Ohnsorg-Theater oder aus einem Werbespot für Urlaub an der Nordseeküste entschlüpft, oder? Aber wirklich schön aufgenommen, richtig idyllisch, wie der Ewer im Strom liegt!

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Ein Schiffer wie aus dem Kinderbuch. (Screenshot ZDF-Samstagskrimi „Prager Botschaft“)

Die Szene, wie der Schiffer sein Netz aus dem Wasser zieht und den Müll aus dem Fang sortiert, erinnert stark an Weiterlesen

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