Die Kunst, eine Flaschenpost zu gestalten.

Die Allermeisten, die von Suchmaschinen aus auf diesem Blog landen, suchen nach Tips zum Basteln einer Flaschenpost. Für die klebe ich diesen Artikel auf die Startseite, damit es ohne viel Sucherei gleich losgehen kann. Und zwar nicht mit nicht mit einem Hochzeitsglückwunsch oder einer Einladung zu einem Kindergeburtstag. Sicher werden auch diejenigen, die  so etwas mit maritimem Flair gestalten oder ein Geldgeschenk stilvoll verpacken möchten, die eine oder andere Anregung  finden. Aber eigentlich geht es hier darum, wie man eine echte und seetüchtige Flaschenpost herstellt! 🙂
(Eine Kurzfassung für Kinder  gibt es hier.) 

Ich lade aber auch herzlich dazu ein, mal in den „neuesten Beiträgen“ oder in den „Artikeln nach Themen“ in der rechten Spalte zu stöbern! (Dazu evtl. ein bischen nach unten scrollen. Bei Handys ganz nach unten!) Oder auch mal einen Suchbegriff in das Textfeld darüber einzugeben und zu gucken, was dann kommt. Alle unterstrichenen oder blauen Begriffe, auch in den Texten, sind Verknüpfungen („links“) zum weitersurfen. Viel Freude dabei!

Aber nun gehts los:

Flasche her, Zettel rein, Deckel drauf, – und tschüß!

Maritime Romantik, in Glas gefüllt.

Flaschenpost: maritime Romantik, in Glas gefüllt.

Das ist simpel, dafür braucht man keine Anleitung! Die allermeisten Flaschenposten entstehen so. Manch einer  stopft einfach eine Visitenkarte in die Buddel*. Okay, so kanns gehen. Gegen solche Spontanflaschenposten ist auch gar nichts einzuwenden, oft sind gerade sie für besondere Überraschungen gut. Aber wenn man etwas Zeit hat, darf eine Flaschenpost schon etwas mehr Mühe wert sein, finde ich. Immerhin geht es darum, ein Stück maritime Romantik in das technische Zeitalter zu retten, einem Menschen eine Freude zu machen oder auch zum Nachdenken anzuregen. Deswegen hier ein paar Impulse zum Schreiben und Basteln von Flaschenposten.

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Die rote Flaschenpost: Luschern durchs Fenster

So wie manche Paare sich erinnern können, wann genau es zwischen ihnen „gefunkt“ hat, so weiß ich noch die Situation, in der ich mich in die Nordseeküste verliebt habe.

Ich war ein Pöks von elf Jahren und verbrachte in den Sommerferien ein paar Wochen in einem Zeltlager bei Nieblum auf Föhr. Einmal kamen wir recht spät von einem Ausflug zurück. Die Badegäste hatten den Strand geräumt, die Ebbe hatte eingesetzt. Im milden Abendlicht sah ich irgendwelche Watvögel, deren Namen ich als Stadtkind nicht kannte, im Schlick des Watts herumstochern. Gern wäre ich noch dort geblieben, hätte die Vögel beobachet und einfach die Stimmung genossen. Nur ging das nicht, denn obwohl uns unsere Betreuer damals viele Freiräume ließen, allein durften wir nicht an den Strand. Trotzdem blieben die Eindrücke haften.

Sicher kamen damals noch andere Erlebnisse hinzu, die meine Kinderseele prägten. Einmal gab es Sturm und wir Bubies mussten unter ganzem Körpereinsatz die Zeltleinen nachspannen, damit nichts wegflog. Unsere Halligfahrt mit dem Dampfer war auch recht schaukelig, fast die ganze Truppe wurde seekrank. Ich weiß noch, wie ich einmal beim Baden unversehens von der Strömung um hundert Meter versetzt wurde und das erst richtig begriff, als mich ein Betreuer aus dem Wasser pfiff. Natürlich gab es auch eine Wattwanderung nach Amrum. Wir Großstadtkids erlebten zum ersten Mal die Natur, –  hautnah und intensiv.

Museumsbesuche sind in diesem Alter normalerweise nicht so der Kracher. Aber auch im Friesenmuseum in Wyk begriff ich etwas von der Urgewalt der Natur, die dort an der Küste am Werke ist. Da waren alte Karten – früher waren die Landkarten ja noch richtig schön! – die die Küstenlandschaft ganz anders darstellten, als sie heute ist. Was hatten die Sturmfluten nicht alles schon weggerissen!

Manchmal waren es kleine Dinge, die etwas von der Kraft der Natur zeigten. Damals (1971, zwischenzeitlich ist das Museum umgestaltet worden) entdeckte ich in einer Vitrine Seeglas: ein paar Scherben und eine kleine Flasche (eine Parfumflasche, wenn ich mich richtig erinnere), die durch den unablässig über den Strand fegenden Sand vollkommen matt geworden waren.

Eine simple Flaschenpost, die die Phantasie eines Jungen beflügelte.

Und dann war da diese Flaschenpost. In meinem allerersten Blogartikel hatte ich schon davon erzählt. Mit groben Pinselstrichen war sie rot angestrichen, so dass sie Weiterlesen

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Flaschenpost trieb 90 Jahre im Frischen Haff. Angehörige des Verfassers könnten in Deutschland leben.

Im Frischen Haff frische Fische fischender Fischer findet famose Flaschenpost!

Über das Kontaktformular dieses Blogs sandte mir eine mir nicht weiter bekannte Frau A. einen knappen Hinweis auf einen Artikel in der Online-Ausgabe der Dziennik Bałtycki. – „Maybe it will be useful for you :)“

Ha, und ob dieser Artikel nützlich für mich ist, liebe A. Er ist superspannend!

Aber zunächst mal hakte das Übersetzungsprogramm, und ohne Polnischkenntnisse war ich aufgeschmissen. Nach gutem Zureden zu dem PC und der Online-Hilfe von Freunden bekam ich dann Folgendes heraus:

Flaschenpost aus den Frischen Haff. Foto mit freundlicher Erlaubnis Tomasz Chudzyński

Ein in Krynica Morska auf der Frischen Nehrung ansässiger Fischer hatte im letzten Jahr als „Beifang“ eine Flaschenpost aus dem Netz gezogen. Eine offensichtlich alte Limonadenflasche¹ mit Schnappverschluss und der profilierten Aufschrift „Gebr. Herkenrath Elbing“. Elbing, heute Elbląg, war der Sitz des Getränkeherstellers. Durch das klare Glas war zu erkennen, dass sich ein Röllchen Papier darin befand. Die Buddel blieb aber erst einmal ungeöffnet. Offensichtlich scheute sich der Finder, dem arg korrodierten Bügelverschluss Gewalt anzutun. So ein nostalgisches Stück macht sich ja auch so ganz schön im Regal.

Aber die ungelesene Nachricht in der Brausebuddel lies Edyta Rożek, der Schwester des Finders, keine Ruhe. Sie war einfach zu neugierig und holte den Zettel schließlich unbeschadet heraus. Das Papier war zwar angegilbt und auch ein wenig brüchig, aber trocken!

Schwungvoller Kurzbrief aus dem Urlaub. Foto mit freundlicher Erlaubnis Tomasz Chudzyński.

Schwungvoller Kurzbrief vom Dampfer. Foto mit freundlicher Erlaubnis Tomasz Chudzyński.

Der mit blauer Tinte in einer Mischung aus Latein- und später Kurrentschrift verfasste Text lies sich problemlos lesen:

Diese Flasche wurde am 8. Juli 1929 von dem Dampfer „Kahlder“ auf der Soh Strecke Danzig – Pillau auf freiem Wasser aufgegeben. Sollte die Flasche gefunden werden, so erbitte ich Nachricht, wann und wo sie gefunden worden ist.
Heil!
Erich Sanitter
Deutschland
Waldenburg Schl.
Mühlenstr. 34
Unkosten erstatte ich zurück.

Vom Text her eine ganz typische Flaschenpost, wie sie gerne als Zeitvertreib von Urlaubern verschickt wird. Ganz klassisch: Ort und Zeit des Abwurfes, Bitte um Antwort, Adresse. Hier sogar mit der Zusage, das Porto zu erstatten. Knausern musste der Verfasser also nicht. Der flüssigen Schrift nach war es ein Erwachsener, der hier schrieb. (Schulkinder lernten damals die Sütterlin-Schrift, die ganz anders aussieht.)

Zunächst dachte ich: Er besaß einen Füllfederhalter und führte ihn auch mit sich, was damals alles andere als selbstverständlich war. Unterwegs, wo Federhalter und Tintenglas nicht zur Hand waren, schrieb man sonst mit Blei- oder Kopierstift. Erich Sanitter war offensichtlich wohlhabend oder gehörte zumindest zum gehobenen Mittelstand. Details an den Schriftzügen lassen mich inzwischen an der Füllerthese zweifeln. Es handelt sich um eine spitze, sehr nachgibige Feder. Durch unterschiedlichen Druck im Schreibfluss wurde der Strich unterschiedlich breit, was den Handschriften jener Zeit ihren charakteristischen Charme gibt. Das ist eher typisch für die altmodischen Federhalter mit Stahlfeder, mit denen sich meine Eltern noch in der Schule herumquälen mussten. Dauernd musste die Feder ins Tintefass getaucht werden, es kratzte und kleckste, wenn man nicht gerade ein sehr routinierter Schreiber war. Sanitter hatte diese Routine, trotzdem hakte die Feder beim d im Wort die. Auch ist die Tinte mal kräftiger, mal blasser, was für Eintauchen und nicht für einen Füllfederhalter spricht. Wenn das richtig ist, dann hat unser Reisender den Flaschenbrief höchstwahrscheinlich schon in Vorfreude auf seine Dampferfahrt in seinem Quartier in Danzig verfasst.

Immerhin, Sanitter konnte Urlaub an der Ostsee machen. Tomasz Chudzyński, Autor des oben verknüpften Artikels, beschreibt, dass sich die Weichselmündung seit Beginn des 20. Jahrhunderts zu einem beliebten Ferienziel entwickelt hatte. Dem dienten die Fährverbindungen zwischen Danzig, Elbing, Kahlenberg, Pillau, und Königsberg. (Bitte dazu die Bilderstrecke mit zeitgenössischen Postkarten in Chudzyńskis Artikel anschauen!)

Sanitter benutzt in seinem Flaschenbrief den forschen Gruß „Heil“. Damals zwar noch unvergiftet, war er aber wohl doch vorwiegend in nationalkonservativen Kreisen modern². Heute läuft einem der Schauer über den Rücken, verbindet man das Wort doch mit dem Hitler-Gruß der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft, die wenige Jahre nach Sanitters Ferien an der Ostsee begann. Zehn Jahre nach Abwurf der Flaschenpost begann mit dem Überfall Deutschlands auf Polen der Zweite Weltkrieg.

Was da wohl aus dem Urlauber aus Waldenburg wurde?

Nach dem Krieg wurden die Grenzen neu gezogen. Ostpreußen wurde zwischen der Sowjetunion und Polen aufgeteilt. Die Freie Stadt Danzig (heute Gdańsk) und auch Niederschlesien mit dem Städtchen Waldenburg (heute Wałbrzych) wurden ebenfalls polnisches Staatsgebiet. Von den Weltläuften unberührt trieb sich Sanitters Flaschenpost  derweil irgendwo im Frischen Haff herum. Vielleicht versteckte sie sich heimlich im Schilf oder lag im Flachwasserbereich der Lagune. Unbeeindruckt blieb sie auch dort, als im benachbarten Gdańsk ein schnauzbärtiger Gewerkschafter mit seinen Genossen dem stalinistischen Staatssystem die Stirn bot, Freiheitsrechte einforderte und damit letztlich den Fall des Sowjetimperialismus einleitete. Die Karte Europas bekam erneut neue Farben.

Und der Zettel in der Buddel wurde gerade mal ein bisschen gelb. Hermetisch abgeschlossen durch einen wackeren Porzellanstopfen, schlummerte der Urlaubsspaß des Dampfer fahrenden Schlesiers in seinem gläsernen Behältnis wie Dornröschen in ihrem verwunschenen Schloss. Nur dass es bis zu seiner Befreiung keine 100, aber immerhin 90 Jahre brauchte.

Nun wäre es interessant zu wissen, was aus Erich Sanitter und seiner Familie – wenn er denn eine hatte – geworden ist. Haben sie Krieg und Nationalsozialismus überlebt? Sind sie als Heimatvertriebene oder als Spätaussiedler nach Deutschland gekommen? Oder gibt es in irgendeinem Album ein Foto vom Dampfer Kahlder? Weiß sonst irgendjemand etwas Spannendes dazu?

Tomasz Chudzyński ist sicher an weiteren Infomationen interessiert. Wer etwas weiß, findet => hier die Mailanschrift des Journalisten oder =>hier das Kontakfomular dieses Weblogs.

Ich danke Tomasz Chudzyński herzlich für die bereitwillige Erlaunis, Fotos seines Artikels zu verwenden.

Ergänzung 02.03.2020: Eben erhielt ich eine freundliche Nachricht von Tomasz Nowak aus Polen. Er hat in einem Einwohnerverzeichnis der rund zehn Kilometer von Waldenburg entfernten Kreisstadt Schweidnitz (poln. Świdnica) aus dem Jahr 1942 einen Oberwachtmeister Erich Sanitter, wohnhaft dort in der Bahnhofsstr. 21, entdeckt. Die gleiche Person? Oder ein Verwandter unseres Flaschenpostschreibers?

 


¹ Klare Flaschen mit Bügelverschluss wurden vorwiegend für Limonaden verwendet, für Bier bevorzugte man braunes oder grünes Glas.

² Parteigänger Ludendorffs und Hindenburgs fügten dem Gruß, – wie später die Nationalsozialisten -, den Namen des von ihnen gehuldigten Großkopferten an.

 

 

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Etikettenschwindel: Nicht jede Nachricht ist eine Flaschenpost!

In früheren Jahrhunderten waren Flaschenposten oft adressiert. Finder wurden gebeten, die Flaschenbriefe an eine bestimmte Anschrift weiterzuleiten. Vielleicht an die Admiralität, die eine Expedition ausgesandt hatte, an ein hydrographisches Institut, das Daten zu Meeresströmungen sammelt, an die Reederei des Schiffes oder einfach an die Seemannsbraut daheim. Notfalls waren Konsulate dabei behilflich. Trotzdem war ungewiss, wann, wo und ob überhaupt so eine Botschaft gefunden wurde.

Bitte an die Admiralität weiterleiten. Letzte Nachrichten von Franklins tragisch gescheiterter Expedition.

Man kann eine Flaschenpost mit einer konkreten Absicht absenden, z. B. um über den Verlauf oder auch das Scheitern einer Seereise zu informieren oder um damit Meeresströmungen zu erforschen. Aber man kann sie, – anders, als wenn man den Briefkasten an der Haustür öffnet -, nicht mit einer konkreten Absicht finden. Ob eine Kommunikation zwischen Sender und Empfänger zustande kommt, ist offen.

Das gilt freilich auch für andere Kommunikationsprozesse. Theodor W. Adorno empfand es so angesichts der neuen Musik. Selbst Musiker und Komponist, faszinierte ihn die  atonale Musik Arnold Schönbergs. Allerdings war er mit seinem Interesse ziemlich allein. Die Zwölftontechnik wurde von der Öffentlichkeit seinerzeit nicht wahrgenommen oder nicht verstanden. „Keiner will mit ihr etwas zu tun haben, sie verhallt ungehört, ohne Echo“ Es blieb ungewiss, ob sich Weiterlesen

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German Summer Dispatches Part I: The Ferry and Telgte (reblogged)

Auch hier noch einmal vielen lieben Dank an Hilke Kurzke für das Mitnehmen und Aussetzen meiner Flaschenpost mit der zugegebenermaßen recht obskuren Beschriftung des Briefes. Und natürlich für die nachfolgend rebloggte anschauliche Schilderung der Reise und die stimmungsvollen Bilder!

In den darauffolgenden Tagen gab es West- und Südwestwind auf der Nordsee, oder? Vielleicht ganz gut, wenn meine Buddel irgenwo hintreibt, wo mein holperiges Schulenglisch nicht ganz so derb auffällt (vielleicht zur Wrangel-Insel oder so). 😀 Aber der Finder hat ja selbst Schuld, wenn er meine Anweisungen missachtet und das Papierröllchen öffnet. 😉

Was Hilkes Fläschchen angeht, so sehe ich im Geiste die Fensterbank eines idyllischen Schleusenwärterhäuschens (mit Sprossenfenster und so), auf der sich inzwischen eine kleine Galerie deiner Werke versammelt…
Na, hoffen wir mal, dass es dort doch ein paar mehr Menschen mit Paddelboot, Kescher und offenen Augen gibt!

Das Flaschenpost Projekt

Like every year, we did a trip to see family in Germany at the end of August. This year, like so many before, I took a selection of bottles with me:

August 19th North Sea

My bottle number 107 and Peter’s „Do not Open!“ looking out of our cabin’s window to watch the English coast go by

On Monday August 19th we boarded the „Pride of Rotterdam“, the ferry that goes between Kingston upon Hull in England to Rotterdam in the Netherlands. In my luggage I brought 9 of my own little bottles, and one of Peter’s.

Our schedule on the ferry is pretty much the same every time we go: We arrive at between 5 and 6 on the ship and „move in“ to our cabin. The kids are given a chance to explore the ship (every time delighted that it hasn’t changed from last time). Then we eat…

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West Coast / Irish Sea Dispatches Part 3 – North Wales, Llandudno and Rhos-On-Sea (reblogged)

Nach Abschluss ihres ersten Bottled-Art Workshops in Nottingham schrieb mir Hilke Kurzke, sie sei wohl diesen Sommer mit dem Austragen von Post beschäftigt. Obwohl ich nicht selbst dabei war, habe ich mit dafür gesorgt, dass Hilke nun bei Familienausflügen an die See ordentlich zu schleppen hat (mich hat da ziemlich der Hafer gestochen). So waren zwei Flaschenposten von mir auch bei der letzten Tour an die Küste von Wales, die sie im unten rebloggten Artikel beschreibt, mit im Gepäck.

Schroffe Klippen rechts und links, mondäne victorianische Architektur dazwischen, eine eindrucksvolle Seebrücke und ein Abwurf nach allen Regeln des Flaschenpost-Bingo, besser kann ein Flaschenpost-Start doch kaum gehen!

Ich hätte ihr und den Kindern natürlich besseres Wetter für den Ausflug gegönnt, aber die düsteren Wolken geben der Seereise unserer Buddeln einen Hauch von Abenteuer.
Auch hier noch einmal ganz herzlichen Dank für das Einwerfen der Post!

Hier der Artikel, mit einer herzlichen Einladung, weiter auf Hilkes Blog zu stöbern:

Das Flaschenpost Projekt

Llandudno Pier

After having dispatched bottles in Chester on Thursday and Liverpool on Friday, it was time for North Wales on Saturday. At the Breakfast table we had still not quite decided where to go. But it was clear that we’d take the A55, and we’d decide on the spot whether to stop in Colwyn Bay or drive on to Llandudno. And since both kids were still patient when we came close to the first, we made it to the latter.

As you can see in the photo above, the beach close to the pier is of sand. Much of the beaches in North Wales are pebbles, and I suppose that there is some sand there, is what makes Llandudno attrative as a seaside resort. This is what a town looks like, when the Victorians think it makes a good Holiday destination:

Llandudno beach as seen from pier

As…

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West Coast/Irish Sea Dispatches Part 2 – Liverpool (reblogged)

Many thanks for this impressions of the Liverpool waterside and for throwing away 😉 our works so professionally, also for your invitation to me to say something about the “Wachsecke”. Perhaps I can do it some time, at the latest when it shows up at Sotheby’s.

Das Flaschenpost Projekt

Mersey ferry Mersey Ferry in Liverpool

I mentioned in my previous blogpost that we stopped in Chester on our way to the west coast of Great Britain. We stayed in Ellesmere Port in a Hotel that I can whole-heartedly recommend for their service with children and in terms of accessibility. (I don’t want to turn this into an advertsisement, but if you are interested in travelling into the same direction, I am more than happy to answer a message privately).

The hotel was located directly in between different parts of the canal port, in the more romantic part where narrow boats were mooring. But right behind the house was the entry to these basins, and the rather big canal that is built here right beside the river Mersey  can be seen, and a container port was in range of view. All in all there was a lot of water all around us…

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An evening with Messages and Art in Bottles (reblogged)

A pity that I couldn’t be there at the workshop in person. But as noted I gave a meddlesome contribution in form of some wacky drift bottles I sent to Nottingham. With two of them I also did my very best to keep the tale of the Official Uncorker of Ocean Bottles alive, – better a good story than dry history! Thank you for taking them with you to the evening, dear Hilke, and also for your report!

 

Das Flaschenpost Projekt

Set up at The Carousel in Nottingham

Last Tuesday, on the evening of the 23rd of July, I hosted my first truly public event ever: Art in Bottles, a workshop and discussion evening about messages in bottles. As a reader of this blog, you’ll know that I prepared a bunch of bottles for it, and Peter S. and Wolf Schindler both sent bottles for me to exhibit, show off and talk about on the evening. So I had 18 bottles to show that evening.

We started off with a round of questions: Is it legal? What about the environmental aspect? How to make a good message in a bottle? What to you write on the letter? Who finds it?

Once that was more or less answered, we all set to work. I brought a variety of materials and tools to make messages in bottles, but several had also brought bottles…

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