Beiträge mit dem Schlagwort: Flessenpost

131 Jahre, 223 Tage: der neue Rekord der längsten „Reise“zeit einer Flaschenpost

Anfang 2018 gefunden, nun offiziell im Western Australian Museum in Perth vorgestellt:

Eine der ältesten Flaschenposten, die von der Deutschen Seewarte zur Erfoschung von Meeresströmungen ausgesetzt wurden (mehr dazu hier), ist am 21. Januar diesen Jahres am Strand von Wedge Island, ca 180 km nördlich von Perth gefunden worden.

Die Buddel  würde eine interessante Dekoration in ihrem Bücherregal abgeben, dachte die Finderin Tonya Illman. Sie war zufällig auf die vierkantige, olivgrüne Flasche mit der Profilprägung einer niederländischen Genever-Brennerei gestoßen. Sie lag zwischen jeder Menge anderem Treibgut auf dem breiten Sandstrand, ca 70 m abseits des Spülsaumes.

Ein Korken fehlte. Er war wohl verrottet. Bei näherem Hinsehen und Ausschütten des darin befindlichen Sandes (vielleicht Ballastsand, vielleicht auch eingewehter Strandsand) zeigte sich aber, dass die Buddel noch mehr sich hatte: ein zusammengrolltes und sorgfältig verschnürtes Papierröllchen. Es war eine Flaschenpost!

Die Finder Tonya und Kym Illman und ihre Familie begriffen sofort, was sie da für ein martimes Kleinod vor sich hatten. Und sie taten das Beste, was sie überhaupt tun konnten: Weiterlesen

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Kategorien: Historisches, Lexikalisches | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , | 10 Kommentare
 
 

Die Kunst, eine Flaschenpost zu gestalten.

Die Allermeisten, die von Suchmaschinen aus auf diesem Blog landen, suchen nach Basteltips für ihre Flaschenpost. Für die klebe ich diesen Artikel auf die Startseite, damit es ohne viel Sucherei gleich losgehen kann. Und zwar nicht mit nicht mit einem Hochzeitsglückwunsch oder einer Einladung zu einem Kindergeburtstag, sondern mit einer echten seetüchtigen Flaschenpost! 🙂
(Eine Kurzfassung für Kinder gibt es hier.)

Ich lade aber auch herzlich dazu ein, mal in den „neuesten Beiträgen“ oder in den „Artikeln nach Themen“ in der rechten Spalte zu stöbern! (Dazu evtl. ein bischen nach unten scrollen.) Oder auch mal einen Suchbegriff in das Textfeld darüber einzugeben und zu gucken, was dann kommt. Alle unterstrichenen Begriffe, auch in den Texten, sind Verknüpfungen („links“) zum weitersurfen. Viel Freude dabei!

Aber nun gehts los:

Flasche her, Zettel rein, Deckel drauf, – und tschüß!

Maritime Romantik, in Glas gefüllt.

Flaschenpost: maritime Romantik, in Glas gefüllt.

Das ist simpel, dafür braucht man keine Anleitung! Die allermeisten Flaschenposten entstehen so. Manch einer  stopft einfach eine Visitenkarte in die Buddel*. Okay, so kann’s gehen. Gegen solche Spontanflaschenposten ist auch gar nichts einzuwenden, oft sind gerade sie für besondere Überraschungen gut. Aber wenn man etwas Zeit hat, darf eine Flaschenpost schon etwas mehr Mühe wert sein, finde ich. Immerhin geht es darum, ein Stück maritime Romantik in das technische Zeitalter zu retten, einem Menschen eine Freude zu machen oder auch zum Nachdenken anzuregen. Deswegen hier ein paar Impulse zum Schreiben und Basteln von Flaschenposten.

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Kategorien: Wie und warum? | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , , , | 25 Kommentare

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