Beiträge mit dem Schlagwort: Elbe

Fernsehen, Flaschenpost und Phantasie von Jungs: Noch einmal die seltsamen Unglücksbotschaften der Lusitania.

Vielleicht ein Interview…?

Wieder begann es mit einer E-Mail. Maja Weber schrieb mir, sie recherchiere für das ZDF über Flaschenposten, insbesondere über die aus dem Schwielowsee. Und dazu würde sie mich gerne sprechen, evtl. auch interviewen.

Die Schwielowsee-Flaschenpost gehörte zu jenen ominösen Botschaften, die mit der Versenkung der RMS Lusitania im Ersten Weltkrieg in Verbindung stehen. Darüber hatte ich einmal etwas in diesem Blogpost geschrieben. Aber mehr wusste ich dazu auch nicht. Ich hatte auch keine weiteren Quellen als die dort verknüpften Internetartikel. Das war es auch, was ich der Journalistin dann am Telefon mitzuteilen hatte: Nein, ich bin kein Seefahrts- oder Weltkriegshistoriker, ich wüsste dazu gar nicht viel zusagen.

RMS Lusitania

Beim Untergang dieses Schiffes sollen vier Flaschenposten geschrieben worden sein. (Bild gemeinfrei.)

Aber Weber ließ nicht locker. Weiterlesen

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Kohle!

Jemand versuchte gestern, per Suchmaschine einem anthrazitfarbenen relativ leichten Mineral auf die Spur zu kommen, das er am Elbufer gefunden hatte.

Es ist Steinkohle! Ich habe dort auch schon oft Kohlestücke gefunden. In der Zeit der Dampfschiffe scheint beim Verladen einiges davon über Bord gegangen zu sein. Und das findet sich nun gelegentlich am Ufer wieder.

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Eine Kabellänge die Elbe runter, – und der kurze Blick der Stadtbürger

Im September 1999 wurde bei Baggerarbeiten in der Elbe ein großer Findling endeckt. Obwohl am Rande des Fahrwassers gelegen, so behinderte er doch die den Hamburger Hafen anlaufenden Schiffe. Er musste also gehoben werden. Dabei erwies er sich als eine harte Nuss, genauer gesagt: als schwerer Brocken. Ob ihm nach zehntausend Jahren Schlaf im Flussbett das Tageslicht zu grell war, ob er, einem sagenhaften Zwergenschatz gleich mit einem Bannspruch belegt war, oder ob sich die Taucher bei der Inspektion mit seinen Ausmaßen verschätzt hatten, – jedenfalls versank der Stein sofort wieder in den Fluten, nachdem ein Schwimmkran ihn bis zur Wasseroberfläche gehoben hatte.

Immerhin, im Hamburger Abendblatt erschien ein erstes Foto des kantigen Klotzes. Zumindest des oberen Viertels. Und das machte mich neugierig. Ich interessiere mich sehr für Geologie und wollte zu gern wissen, wie die Eiszeit diesem Monstrum zugesetzt hatte.

Am 23. Oktober ging dann die Meldung durch die Nachrichten, die Bergung des 217 t schweren Findlings sei geglückt, ein Schwimmkran hätte ihn am Strand bei Övelgönne abgesetzt. Ich entschloss mich spontan, dem Ungetüm am nächsten Tag einen Besuch abzustatten. Weiterlesen

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