Beiträge mit dem Schlagwort: Computer

Abgekupfert. Die Echos eines Blogposts

Dafür, dass es sich um ein ziemlich abseitiges Orchideenthema handelt, erfeut sich mein Blog einer regen Aufmerksamkeit. Meine Bastelanleitung, die ich auf die Startseite gepinnt habe, wird offensichtlich gern gelesen. Regelrechte Wellen von Aufrufen gibt es in den Sommermonaten, in der Ferienzeit.

Ja, natürlich schaue ich hin und wieder mal auf die Statistik. Aber Zahlen sagen eigentlich wenig über den Wert eines Beitrages, sondern eher etwas über die Verschlagwortung oder die Algoritmen von Suchmaschinen. Viel mehr freuen mich interessierte Nachfragen und Kommentare, besonders aber die netten Kontakte, die ich so knüpfen konnte. Manch eine(n) konnte ich ja zu einer eigenen Flaschenpost oder gar zu einem neuen Hobby inspirieren.

Beim Surfen im Internet entdecke ich immer häufiger Bilder von richtig liebevoll gemachten Flaschenposten. In meiner grenzenlosen Eitelkeit bilde ich mir dann ein, mit meinen Posts tatsächlich etwas zur „Förderung des Flaschenpostwesens“ beigetragen zu haben. 😀

Meine Ideen sprechen sich tatsächlich herum. Ich stoße im Web – und inzwischen auch in Büchern – immer wieder auf Anleitungen, die vom Inhalt und auch von der Formulierung meine Handschrift tragen. Ein wirklich positives Echo, – das freut mich!

Screenshot Strandgut

Kurz und knackig zusammengefasst: meine Bastelanleitung in dem Buch „Strandgut – mein Buch vom Meer“ von Mara Andeck. Aber ohne Quellenangabe. Screenshot der Online-Leseprobe bei https://books.google.de/

 

Aber bei einem Echo ist es immer gut, wenn man herausfinden kann, wo der ursprüngliche Klang her kommt. Das ist leider nicht immer möglich. Und da gibt es bei mir manchmal Stirnrunzeln. Weiterlesen

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The Baltic Sea Scrolls: Die Geschichte einer Flaschenpostedition.

Es wirkte schon etwas spinnert, was unser Physiklehrer da erzählte. Er meinte, es würde einmal Computer geben, die kaum größer sein würden als eine Schreibmaschine, aber die gleiche Rechenleistung hätten wie eine jener Anlagen, die damals, Mitte der siebziger Jahre, einen ganzen Raum von der Größe unseres Klassenzimmers füllten. Wir Schüler guckten nur ungläubig. Und ein Onkel, gerade von einer USA-Reise zurückgekehrt, berichtete von Arbeiten an Bildschirmen, die so flach sein sollten, dass man sie wie ein Bild an die Wand hängen könnte. Meine Güte, wir waren zu Hause schon stolz auf einen Schwarzweißfernseher, so einen mit einer gewaltigen Bildröhre!

Computer, – das war für uns so etwas Spezielles aus der Raumfahrt, der Meteorologie oder vom Militär. Die Rechenanlagen mit riesigen Schaltpulten, endlosen Lochstreifen und dicken Magnetbandspulen hatten den Ruf der Unfehlbarkeit: „Das wurde mit dem Computer berechtet“ hieß so viel wie „absolut sicher“! Als die elektronische Datenverarbeitung im darauffolgenden Jahrzehnt mehr und mehr Einzug in den Alltag hielt, wurde aber auch die andere Seite der Medaille sichtbar. Computer konnten abstürzen! Und der Horror eines Examenskandidaten war die Demenz seines Rechners. Weiterlesen

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