Beiträge mit dem Schlagwort: Clint Buffington

Die Flaschenposten der Deutschen Seewarte: Ein Besuch beim BSH.

Zugegeben: Besonders „zeitnah“ kommt dieser Artikel nicht. Aber wer wird schon ausgerechnet von einem Liebhaber von meistens nicht so eiligen Flaschenposten life blogging erwarten? 😉  Hier also der zweite Teil der Exkursion zum Hamburger Hafen, die ich am 4. Juli zusammen mit der Bloggerin Andrea  und dem Flaschenpostsammler Clint Buffington unternommen habe. Ich hatte die beiden und auch den Anlass unseres Ausflugs hier im ersten Teil der Serie schon kurz vorgestellt.

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Es ist kurz vor elf und schon heiß und und für Hamburger Verhältnisse außerordentlich stickig, als wir die breite Treppe oberhalb der Landungsbrücken hoch steigen. Vor dem Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) flattern viele Fahnen. Das Haus hat heute Tag der offenen Tür. Anlass ist das 25-jährige Bestehen der Behörde, die nach der Wiedervereinigung durch Zusammenlegung ost- und westdeutscher Institutionen neugegründet wurde.

Im Foyer treffen wir meine beiden Mädels – Frau und Tocher -, die sich uns für die nächsten Etappen unserer Exkursion anschließen. Mein Sprößling Henny macht eine Ausbildung beim BSH, aber was nun kommt, nämlich die Flaschenpostsammlung des BSH, kennt sie auch noch nicht. Also fragen wir uns zur Bibliothek durch. Breites Grinsen bei uns allen, als wir in einem der Flure auf eine Aktivität für die ganz jungen Besucher stoßen. Die Kiddies basteln – na klar, was auch sonst! – Flaschenposten! Wir scheinen auf dem richtigen Weg zu sein. Weiterlesen

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Clint und Andrea, – Blogger im Feststoffmodus.

4. Juli 2015, Teil 1 der Blogserie. (Nein genau genommen ist es schon Teil 2, denn ich habe ja schon das Dessert vorweg gereicht. 😉 )

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Herrengraben, eine Straße im Hamburger Fleetviertel zwischen Michaeliskirche und Hafen. Ich klingle drei mal an der Tür. So hatten wir es als Zeichen, dass ich es bin, abgesprochen. Wir waren einander noch nie vorher begegnet. Jedenfalls noch nicht im „real life“.

„Hello“, tönt es aus der Gegensprechanlage.

„Hello Clint? It’s me, Peter.“ Im Hintergrund pladdert eine Dusche. Ich habe also noch ein wenig Zeit, gespannt zu sein, wer dieser Clint Buffington denn ist. Oder, genauer, wie er so ist. Weiterlesen

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Gesucht wird: Sabine Roy.

Am 21. Mai 2011 fand der „Flaschenpostjäger“ Clint Buffington eine PET-Flasche mit einem Bogen Briefpapier vom Kreuzfahrtschiff Maxim Gorkiy, darauf ein Riss des Schiffes.

Maxim Gorkiy

Ein Dampfer alten Stils: Baujahr 1968, eine Zeit, als Kreuzfahrtschiffe noch keine Plattenbauten waren.

Die Schrift war arg verblasst, aber zu lesen war: Weiterlesen

Kategorien: XY ungelöst: Das Flaschenpostdetektivbüro. | Schlagwörter: , , , | Hinterlasse einen Kommentar

Der Flaschenpostjäger.

Klare Sache: Weite saubere Strände laden wohl jeden zu ausgedehnten Spaziergängen, zum Baden oder auch einfach nur zum auf’s Meer schauen ein. Und kaum jemand, der das genießen kann, wird sich freiwillig dorthin begeben, wo angetriebener Müll in Massen herumliegt. Aber ein paar Hartgesottene zieht es trotzdem zu jenen Buchten hin, wo das Treibgut der Zivilisationsgesellschaft ein so übles Zeugnis ausstellt.

Clint Buffington ist einer von ihnen. Ein „beachcomber“ (Strandgutsucher) wie er im Buche steht! Immer, wenn der junge Dozent für kreatives Schreiben aus Kentucky, der jetzt in Salt Lake City lebt, Urlaub in der Karibik oder sonstwo am Meer macht, stattet er solchen Plätzen einen Besuch ab. Besonders ergibig sind dabei die Turks and Caicos Inseln nördlich von Haiti.

Flaschenpostjäger Clint Buffington.

Flaschenpostjäger Clint Buffington.

Dabei hat Clint keineswegs einen Faible für über Bord gegangene Fischkisten, abgerissene Netzbojen oder sonstiges Plastikgerümpel. Im Gegenteil: was er dort findet, lässt ihn wach für den Zustand unserer Umwelt werden und auch über das eigene Konsumverhalten nachdenken. Aber worauf er bei seinem Spülsaumcheck aus ist, sind Flaschenposten. Seit seinem ersten Fund im Jahr 2007 hat ihn eine regelrechte Leidenschaft für die Buddeln mit Zettel gepackt. Kein Wunder, denn die Entdeckung, die er damals machte, war ein ausgesprochenes Schmuckstück! Weiterlesen

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