Do not open until 2957!


Diese Zeitkapsel wurde bei Bauarbeiten am Massachusets Insitute of Technology in Cambridge, USA gefunden.

 

Wer von Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, hat schon mal eine Zeitkapsel gebastelt?

Was müsste unbedingt hinein?

Wer hat schon mal eine gefunden?

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3 Gedanken zu „Do not open until 2957!

  1. Ehrlich gesagt, ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich eine Zeitkapsel hinterlassen habe. Wenn dann unfreiwillig 🙂 Ich habe eine starke Erinnerung an eine „Schatzkiste“, die ich als Kind versteckt habe. Damals nicht als Zeitkapsel gedacht, ich bin regelmäßig hingegangen und habe sie mir angeschaut. Vor allem wenn ich Ärger mit meinen Eltern hatte, habe ich mich in diese Ecke verzogen und habe mir meine Schätze angeschaut. – So *meine* ich mich jedenfalls zu erinnern. Aber als ich letzens danach schauen wollte, habe ich das Loch im Backsteingemäuer nicht mehr wiedergefunden. Ich habe keine Ahnung, was da passiert ist: Habe ich die Schatzkiste rausgenommen? Ist sie irgendwo im Gemäuer versteckt? Vielleicht war da nie ein Loch, und ich erinner mich falsch? Je nachdem was die richtige Antwort auf die Fragen ist, habe ich vielleicht unfreiwillig eine Zeitkapsel hinterlassen 🙂

    • Hach ja, diese Schatzkisten und geheimen Verstecke aus Kindertagen! Wie wichtig es doch war, so ein Geheimnis zu haben, dass man ganz für sich alleine hatte! 🙂

      Machen die Kinder das heute eigentlich immer noch? Gibt es heutzutage eigentlich noch solche Mauerlöcher und wilden Gärten, wo Kinder ihre kleinen Schätze verbergen können?

  2. Vor zwei Jahren musste ich den Haushalt meiner Eltern auflösen. Der Abschied von dem Haus war nicht leicht. Meine Urgroßeltern hatten es erbaut und betrieben dort ihr Geschäft, mein Vater wurde dort geboren, von meinen Großeltern wurde es nach den Kriegszerstörungen wieder aufgebaut und ich wuchs dort heran.

    An vielen kleinen Dingen hingen Emotionen, aber ich konnte längst nicht alles mitnehmen. Dazu gehörte u. A. eine alte abgegriffene Teedose aus Blech. Nicht besonders ansehnlich, aber viel robuster als die heutigen. Die füllte ich mit ein paar Fotos, Münzen und anderen Kleinigkeiten sowie einem Brief. Diese Dose deponierte ich auf dem Mauersims eines Schornsteines auf dem Dachboden.

    In einem anderen Bodenraum fand eine arg ramponierte Käthe-Kruse-Puppe aus den Kindertagen meiner Mutter ihren Platz: hoch oben auf einer Bühne, die nur selten von Dachdeckern und Schornsteinfegern benutzt wird, wenn sie von dort durch die Luke aufs Dach müssen. Die Puppe bekam ebenfalls ein Kästchen mit dem Namensschild von der Haustür und einigen anderen Utensilien auf den Schoß. Ich setzte sie auf ein paar alte und neue Zeitungen (eine von 1962), stellte ein paar kleine Bücher daneben und verbarg alles mit Mauersteinen und Dachziegeln, die dort herumlagen. Fast so etwas wie eine Grabkammer!

    Ich werde nie wieder dorthin zurückkehren. Aber es ist ein gutes Gefühl, dass noch irgendetwas aus „unserer“ Zeit dort bleibt, dass unsere Familie nicht ganz spurlos verschwunden ist.

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