Erik Pedersens Spülsaum-Spam.


Vor einem Jahr stieß ich beim Surfen im Internet auf dieses Foto. Ein signalgelbes Flaschenpostformular von Erik Pedersen aus Nissum in Dänemark. Es war das Exemplar Nr. 5670, abgesendet am 1.3.2009 von Bovbjerg an der Nordwestküste Jütlands.

5670 Flaschenposten, – fleißig fleißig! Und das schon vor fünf Jahren. 2011 waren es schon 7819. Wieviele mögen es jetzt sein?  Mit dem auffälligen Papier, gelegentlich ist es auch rot, arbeitet Pedersen richtig professionell! Trotzdem hält sich meine Begeisterung in engen Grenzen.

In der Quantität und Qualität (PET-Flaschen mit grellfarbenen Vordrucken) tut er es seinem kanadischen Kollegen Harold Hackett gleich. Besonderen Esprit oder gar einen romantischen Flair haben diese Flaschen nicht. Nicht einmal als populärwissenschaftliches Experiment gibt das was her, denn über Rückmeldungen ist wenig bekannt. Von Pedersens Flaschen fanden nur zwei den Weg in die Presse, eine wurde auf Shetland gefunden.

Ich muss  gestehen, dass ich solche Unternehmungen für Spam, um nicht zu sagen: für Umweltverschmutzung halte. Längst nicht alle diese Flaschen werden gefunden. Der Rest liegt dann als Müll am Spülsaum und zerbröselt.

Nennen wir diese Sorte von Flaschenposten Flotspam.

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Ein Gedanke zu „Erik Pedersens Spülsaum-Spam.

  1. Pingback: Flaschenpost aussetzen, – darf man das? | flaschenposten

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